In fünf Schritte zur besseren Team Kultur

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on linkedin
Share on xing
Share on email

Rasse, Identität, Vorurteile … das sind für viele Menschen keine einfachen Themen. Zu lange haben wir es zugelassen, dass der Status quo der Ungerechtigkeit innerhalb unserer Gesellschaft nicht hinterfragt wird. Auch wen wir glauben keinen negativen Beitratg dazu zu leisten. Wie viele andere habe ich erst vor kurzem erfahren, wie der Rassismus unsere Gesellschaft unterwandert und uns deshalb ohne unser Wissen beeinflusst hat. Es ist an der Zeit, dass Führungskräfte ihren Teil dazu beitragen, vielfältige, gerechte und integrative Teams und Organisationen zu schaffen, in denen alle Mitarbeiter wirklich gedeihen können.

In dieser Episode spreche ich darüber, welche fünf Schritte man unternehmen kann, um eine integrative Kultur auf den Weg zu bringen.

Ich spreche darüber, wie man mit der Arbeit der Selbstreflexion beginnt. Und auch wie man sich seine Rolle bei der Aufrechterhaltung von Vorurteilen zu eigen macht, auch wenn dies nicht beabsichtigt ist. Und ich sprechen darüber, was Führungskräfte tun können, um eine gerechtere Kultur zu schaffen.

Abonniere meinen Newsletter Dein Team, Deine Pflicht. Dann liefere ich dir alle Folgen, Artikel und kostenlose Mini-Guides frei Haus in deinen Posteingang.

Lies den zugehörigen Blog-Artikel: Fünf Schritte, um eine integrative Arbeitskultur zu gestalten

Kernaussagen:

Führungskräfte müssen eine Kultur des Dialogs schaffen, in der alles in Frage gestellt werden kann. Eine gesunde Dialogkultur entsteht, wenn die Mitarbeiter Bedenken über problematische Dinge, die am Arbeitsplatz passieren, ungefährdet vorbringen könne. Diese müssen dann ohne Auswirkungen angesprochen werden können.

Führungskräfte müssen ihre inneren Vorurteile und Voruteile häufiger hinterfragen und versuchen, sie ins Bewusstsein zu rücken – wir alle haben sie.

Führungskräfte sollten ihre Fehler öffentlich zugeben.

Indem du zugibst, was du gesagt oder getan hast, und anerkennst, warum es falsch war, sendest du eine Nachricht an deine Mitarbeiter. Und zwar die, dass es für jeden okay ist, Fehler zu machen und diese auch zuzugeben. Schaff eine Kultur, die einen konstruktiven Dissens fördert. Sorg dafür, dass in jeder Besprechung immer jemand den Advocatus Diaboli spielt. Um herauszufinden, wo Vorurteile oder blinde Flecken Entscheidungen beeinflussen, fang von hinten an. Starte mit dem Scheitern und arbeite rückwärts, um festzustellen, was schief gelaufen ist und warum.

Berücksichtige bei Gruppenentscheidungen, wie sich die vorgeschlagenen Änderungen auf die Mitarbeiter auf allen Organisationsebenen, einschließlich der jüngeren Mitarbeiter, auswirken werden. Wenn Sie die Gefühle aller berücksichtigen, bevor Sie eine Entscheidung vorantreiben, können alternative Stimmen und Standpunkte zum Ausdruck gebracht und anerkannt werden. Jedes Gespräch ist eine Gelegenheit für Sie, das Vertrauen von jemandem aus Ihrem Team zu gewinnen.

Diesen Podcast kannst du hier auch als Blogbeitrag lesen.

Bildquelle von Istockphoto.

Der Autor

Kai Boyd ist ausgebildete Führungskraft und zeigt Unternehmern und Einzelkämpfern, wie sie ihre Führung verbessern können. Seit 1989 führt er Teams, Abteilungen, Bereiche und als Geschäftsführer auch Firmen für Konzerne, den Mittelstand und Start-ups, darunter Pricewaterhousecoopers, die Deutsche Telekom, Telefonica, deal united, Twilio, weg.de und viele mehr. Er lebt mit seiner Familie derzeit in München, glaubt an tägliches Jogging am Morgen und schätzt gutes Essen in guter Gesellschaft.